Europäische Unternehmensförderpreise: Start der Wettbewerbsrunde 2021

Datum
29.03.2021

Mit der Vergabe der Europäischen Unternehmensförderpreise (European Enterprise Promotion Awards, kurz EEPA) prämiert die Europäische Kommission herausragende Leistungen von Behörden und öffentlich-privaten Partnerschaften.

Der Wettbewerb hat das Ziel, erfolgreiche Förderungen von Unternehmergeist und Unternehmertum zu identifizieren und zu würdigen. Die ausgezeichneten Projekte und Initiativen sollen europaweit als Vorbilder dienen und dazu anregen, günstige Bedingungen für unternehmerische Tätigkeit zu schaffen.

Die Europäischen Unternehmensförderpreise werden als zweistufiger Wettbewerb durchgeführt. Im deutschen Vorentscheid nominiert eine nationale Jury aus Expertinnen und Experten im Rahmen eines vorgeschalteten Auswahlprozesses zwei Projekt oder Initiativen, die anschließend am Wettbewerb auf europäischer Ebene teilnehmen. Das RKW Kompetenzzentrum führt den deutschen Vorentscheid des Wettbewerbs durch.

Nationale, regionale oder lokale Behörden, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsorganisationen sowie öffentlich-private Partnerschaften aus allen EU-Mitgliedsstaaten sowie aus assoziierten Staaten des COSME-Programms können am europäischen Wettbewerb teilnehmen. Insgesamt bewerben sich jedes Jahr rund 350 Organisationen bzw. Projekte für die nationalen Vorentscheide. Etwa 50 davon qualifizieren sich jährlich für den Wettbewerb auf europäischer Ebene.

Alle Projekte und Initiativen, die von ihrem Land für die Europäischen Unternehmensförderpreise nominiert werden, werden zur Preisverleihung auf die jährliche SME Assembly der EU-Kommission in einer europäischen Stadt eingeladen. Eine Jury ehrt die europäischen Gewinnerprojekte. Vor Ort erhalten diese ein Zertifikat und haben zusätzlich die Möglichkeit, sich mit Politikerinnen und Politikern, Vertretenden von Verbänden und Institutionen, Unternehmerinnen und Unternehmern sowie spannenden Projekten aus ganz Europa auszutauschen. Die Reise- und Übernachtungskosten übernimmt die EU-Kommission.