Innovationen kommen häufig aus ländlichen Gegenden

Datum
30.01.2019

Das Portal Für-Gründer.de hat die Top 50 Start-ups 2018 bekannt gegeben und untersucht, wo die Sieger verschiedener Gründerwettbewerbe ihren Sitz haben.

Basis für das Ranking ist eine Analyse von 164 Gründerwettbewerben, die vergangenes Jahr in Deutschland aus mehreren zehntausend Bewerbungen insgesamt 672 Start-ups prämierten. Anhand einer Umfrage hat Für-Gründer.de die Top 50 Start-ups näher untersucht. Dabei fällt auf, dass knapp die Hälfte aus den deutschen Millionenstädten stammt. Ein Viertel der Top 50 Start-ups hat seinen Sitz jedoch in Städten mit weniger als 150.000 Einwohnern: auch in kleineren Städten oder im ländlichen Umkreis wird also erfolgreich gegründet. Dass auch abseits der klassischen Start-up-Metropolen vermehrt lokal gegründet wird, bedeutet nicht, dass die Unternehmen nur national denken. 58 Prozent der Top 50 Start-ups 2018 sind bereits im Ausland aktiv.

23 Prozent der Befragten sehen die Produktentwicklung als große Herausforderung für ihr Unternehmen in diesem Jahr. 30 Prozent nannten diese sogar als Top-Herausforderung, direkt gefolgt vom Thema Personal-Recruiting. Insgesamt gaben 72 Prozent aller Top 50 Start-ups an, es „schwierig“ oder „sehr schwierig“ zu finden, neues Personal zu akquirieren. Insbesondere wurden in diesem Kontext die Konkurrenz mit bestehenden (größeren) Unternehmen sowie die hohen Kosten betont. 64 Prozent der Top 50 Start-ups sind im Jahr 2019 auf der Suche nach einer Finanzierung. Hierbei werden insgesamt zwischen 85 und 100 Millionen Euro gesucht. Die Studie liegt zum Download vor.