Familieninterne Übergaben bergen weniger Risiken

Datum
15.03.2021

Unternehmen, bei denen bereits zu Beginn eines Übergabeprozesses geplant ist, dass ein Familienmitglied die Nachfolge antreten soll, sind deutlich seltener von einer Stilllegung betroffen als Unternehmen, die einen Verkauf anstreben.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Projektteam des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn, das erstmals für Deutschland untersucht hat, wie viele Unternehmen im Zuge des Übergabeprozesses stillgelegt werden und welche Faktoren dazu beitragen.

Insgesamt betrachtet blieben rund drei Viertel der insgesamt gut 90.000 Betriebe, deren Übergabe im Beobachtungszeitraum geplant war, am Markt bestehen. Diejenigen Unternehmen, die im geplanten Übergabezeitraum stillgelegt wurden, waren eher klein und wiesen überwiegend eine mangelhafte Ertragslage, eine geringere Exportorientierung und/oder eine geringere Investitionsneigung vor der geplanten Übergabe auf.