Controlling zu Umsatz, Kosten, Gewinn

Für das Controlling in (Klein-)Unternehmen stehen Ihnen Standardinstrumente zur Verfügung.

Einige dieser Instrumente sind Pflicht für bestimmte Unternehmen (A). Andere sollten Sie unbedingt einsetzen (B). Wieder andere können Sie bei Bedarf nutzen, um spezielle Fragen zu beantworten (C).

Themen

B: Soll-Ist-Vergleich (Kontrolle)

Um herauszufinden, ob Ihre Kosten- und Erlöserwartungen auch eintreffen, müssen Sie die geplanten Erlöse und Kosten (= Soll-Zahlen) mit den tatsächlichen (= Ist-Zahlen) vergleichen. Diesen Vorgang nennt man Soll-Ist-Vergleich ( Check­lis­te: Soll-Ist-Ver­gleich (PDF, 939 KB)).
Dabei schätzen Sie die Erlöse und Kosten zunächst im Voraus. Zu den Erlösen zählen Ihre tatsächlich getätigten Einnahmen (bei denen also Geld "geflossen" ist). Dazu gehören aber auch noch nicht realisierte Einnahmen: also z.B. das Honorar für Aufträge, an denen Sie in der betreffenden Zeit gearbeitet haben, für die aber noch kein Geld eingegangen ist, oder der Wert Ihrer verkauften Waren, die noch nicht bezahlt sind.

Weichen die tatsächlichen Ist-Werte von den Soll-Werten ab, sollten Sie prüfen, welche Ursachen es dafür gibt. Beispiel: Der Wareneinkauf war teurer als geplant. Damit haben Sie die Möglichkeit, Schwachstellen im Unternehmen zu beseitigen. Beispiel: günstigere Lieferanten suchen.

Konteneinteilung der Buchführung nutzen

Den Soll-Ist-Vergleich sollten Sie nach den Rubriken (Konten) vornehmen, die Sie auch für Ihre Buchführung nutzen (z.B. Warenverkäufe, Personalkosten, Bürokosten usw.). Achtung: Der Soll-Ist-Vergleich sagt (wegen der noch nicht realisierten Einnahmen und Ausgaben) noch nichts über Ihren Gewinn oder Ihre Liquidität aus.