Personal entwickeln

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Innovationsfähigkeit sind Erfolgsfaktoren für die Unternehmenszukunft.

Eine Frau schaut stehend auf einen Laptop. Im Hintergrund arbeitet ein Mann an einer Maschine.

Während die meisten Großunternehmen bereits seit vielen Jahren die Bedeutung einer langfristig orientierten Personalentwicklung erkannt haben, wird diese bei vielen mittelständischen Unternehmen eher spontan und weniger vorausschauend geplant und durchgeführt: meistens erst dann, wenn der Leidensdruck bereits so groß ist, dass unverzüglich gehandelt werden muss.
Dazu kommt: Der Fachkräftemarkt ist in vielen Berufen leergefegt, ist von Kammerberatern zu hören. Grund genug für viele kleine und mittlere Unternehmen, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen und zu verlassen und das Thema Fachkräfte selbst in die Hand zu nehmen: durch Ausbildung und Weiterbildung.

Themen

Weiterbildung

Der schnelle und ständige Wechsel auf den Märkten erfordert immer wieder neues Wissen und neue Fertigkeiten. Lebenslanges Lernen muss zum Prinzip für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden. Lernen dient dabei nicht allein der Leistungssteigerung. Es führt auch zu mehr Kompetenz und Verantwortung und erhöht auf diese Weise die Eigenmotivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wichtig ist, vor allem Leistungsträger gezielt zu fördern. Möglich ist das durch:

  • Lernen am Arbeitsplatz: durch die Kommunikation am Arbeitsplatz, durch planmäßige Unterweisungen in bestimmten Arbeitsabläufen (z.B. IT) oder etwa durch "Job-Rotation", also dem systematischen Wechseln von Arbeitsplatz und Aufgabenbereich (besonders für kleine Unternehmen praktikabel)
  • Lernen außerhalb des Arbeitsplatzes durch Seminare oder Workshops
  • Arbeitgeber können Weiterbildungsaktivitäten fördern: durch die Übernahme von Weiterbildungskosten, die Einrichtung von Lernzeitkonten oder auch virtuelle Lernplattformen im Unternehmen.