IfM Bonn: Existenzgründungen von ausländischen Staatsbürgern: (Aktualisierung 2018)

Ausländer haben das Existenzgründungsgeschehen in den Jahren 2007 bis 2016 sowohl in Deutschland als auch Nordrhein-Westfalen in erheblichem Maße mitgeprägt.

„Ausländer haben das Existenzgründungsgeschehen in den Jahren 2007 bis 2016 sowohl in Deutschland als auch Nordrhein-Westfalen in erheblichem Maße mitgeprägt. Eine besonders große Rolle haben ausländische Gründer im gewerblichen Bereich gespielt. Differenzierende Analysen auf Basis der Gewerbeanzeigenstatistik zeigen, dass der Gründungsboom unter den Ausländern ausschließlich auf die Bürger der ost- und mitteleuropäischen EU-Beitrittsstaaten von 2004 und 2007 zurückging. Unter den übrigen Ausländern war im betrachteten Zeitraum ebenso wie unter den Deutschen ein Rückgang bei den gewerblichen Gründungen zu beobachten. Die Gründungen von Ausländern weisen teils andere Tätigkeitsschwerpunkte und eine im Durchschnitt geringere wirtschaftliche Substanz auf als die der deutschen Gründer. Diese Unterschiede sind wiederum zu einem großen Teil auf die Bürger der genannten EU-Beitrittsstaaten zurückzuführen, deren Anteil am gewerblichen Gründungsgeschehen seit 2014 aber rückläufig ist.“

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