Bundesverband Deutsche Startups e.V.: Female Founders Monitor 2020

Der Bundesverband Deutsche Startup e.V. hat den dritten Female Founders Monitor veröffentlicht.

Der diesjährige Female Founders Monitor (FFM) zeigt, dass Frauen in der Startup-Welt nach wie vor stark unterrepräsentiert sind – der Anteil an Gründerinnen in Deutschland liegt gegenwärtig bei nur knapp 16 %. Damit ist der Wert im Vergleich zum letzten Jahr kaum angestiegen und auch die längerfristige Entwicklung deutet auf eine Stagnation hin. Doch warum kommen wir beim Thema Startup-Gründerinnen nicht entscheidend voran? Wo liegen die größten Schwierigkeiten? Welche Potenziale können besser ausgeschöpft und weiterentwickelt werden? Auf diese und weitere Fragen versucht der FFM Antworten zu geben.

Dabei betont der Female Founders Monitor auch die spezifischen Potenziale, die von Frauen ins Startup-Ökosystem eingebracht werden. Gründerinnen sind vor allem durch soziale Problemstellungen motiviert und etablieren ihre innovativen Geschäfts-modelle an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Krise besonders interessant ist ihre starke Präsenz im Gesundheitswesen – fast 17 % der frauengeführten Startups sind in diesem Sektor tätig, bei den Männer-Teams sind es nur 6,5 %. Mit Blick auf den hohen Anteil von Gründerinnen mit naturwissenschaftlichem Hintergrund bildet die Medizin ein absolutes Best-Practice-Beispiel zur Stärkung von Frauen im MINT-Bereich.

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