Eine Stimme für Mobbing-Opfer

Julian de Gruyter, Jan Wilhelm und Kai Lanz, exclamo


Jeder sechste Schüler im Alter von 15 Jahren war schon einmal Opfer von Mobbing und Diskriminierung, doch nur ein Drittel davon sucht sich aktiv Hilfe. Das wollen drei Gymnasiasten aus Berlin ändern. Ihre Idee: Ein niederschwelliges Werkzeug im Kampf gegen Mobbing könnte das Mobiltelefon sein. Im Rahmen des Schülerprojekts „Business@School“ entstand „exclamo“ (lateinisch für: „Ich schreie auf“) – eine App, mit der sich Mobbingopfer einfach Unterstützung holen können. Schulen können sich registrieren und im System Kontaktdaten von Ansprechpartnern wie Lehrern, Sozialarbeitern, Schulpsychologen oder externen Vertrauenspersonen und -einrichtungen hinterlegen. Die Idee überzeugt: Mit ihrer App haben die Abiturienten das Bundesfinale von „Jugend Gründet“ und den ersten Preis bei Startup Teens in der Kategorie „Social“ gewonnen. Jetzt will das „exclamo“-Trio Julius de Gruyter, Kai Lanz und Jan Wilhelm durchstarten und die App weiterentwickeln.

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