3. Unternehmensnachfolgen erleichtern

Eine bestehende Firma zu übernehmen, bietet die Möglichkeit, eigene unternehmerische Ideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen.


Aufgrund des demografischen Wandels wird es mittel- bis langfristig immer mehr Betriebe geben, die für eine Übergabe in Frage kommen. In einigen Wirtschaftsbereichen und Regionen werden Nachfolgerinnen und Nachfolger bereits dringend gesucht.

Die Übergabe eines Unternehmens ist ein einschneidender Schritt für das Unternehmen und die persönliche Zukunft der Inhaberin oder des Inhabers. Damit unternehmerisches Know-how und Arbeitsplätze bei Unternehmensnachfolgen nicht verloren gehen, muss der Wechsel strategisch richtig und vor allem rechtzeitig vorbereitet werden. Auch jüngere Unternehmerinnen und Unternehmer sollten vorsorgen, damit der Betrieb zum Beispiel im Falle von Erkrankung oder Unfall fortgeführt wird.

  • Bundesweite Unternehmensnachfolgebörse ausbauen
    Wir werden die bundesweite, kostenlose Unternehmensnachfolgebörse www.nexxt-change.org weiter optimieren, damit die Angebote passgenauer dargestellt und leichter zu bewerten sind. Die Onlinenachfolgebörse des BMWi und der KfW vermittelt jährlich rund 1.000 erfolgreiche Kontakte zwischen Betriebsinhabern und potenziellen Nachfolgerinnen und Nachfolgern.
  • Bundesweiten Aktionstag „Unternehmensnachfolge“ veranstalten
    Das Thema Unternehmensnachfolge wollen wir in der Öffentlichkeit und in der Wirtschaft mit einem bundesweiten Unternehmensnachfolgetag, voraussichtlich im Juni 2019, verankern. Geplant sind gemeinsame Aktionen, Wettbewerbe und Veranstaltungen mit Kammern, Wirtschaft und Initiativen. Diese und weitere Veranstaltungen im Rahmen der Gründungsoffensive sollen zudem dazu dienen, sich mit allen Interessenträgern zu neuen Ideen auszutauschen (z.B. „Nachfolge-Coaches“ in den Regionen).
  • Weitere Zielgruppen mit innovativen und digitalen Angeboten ansprechen
    Mit dem Projekt ICON – innovativer Content für die Unternehmensnachfolge“ sprechen wir mit überwiegend digitalen Angeboten Zielgruppen an, die sich bisher weniger mit dem Thema Unternehmensnachfolge befassen, zum Beispiel junge Menschen, Frauen und Migranten.
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