1. Gründergeist stärken, unternehmerische Kompetenzen vermitteln, Mut für eine zweite Chance machen

Deutschland braucht eine stärkere Gründungskultur. Damit künftig mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit wagen, müssen wir das Wissen rund um die Themen Gründung, Start-ups und Unternehmertum in der Gesellschaft verbessern.


Dazu gehört auch, eine positive Fehlerkultur in der Gesellschaft zu etablieren und nach Fehlschlägen neue unternehmerische Perspektiven zu ermöglichen. Die unternehmerische Selbständigkeit muss wertgeschätzt und als Chance stärker wahrgenommen werden, auch schon von jungen Menschen.

  • Bundesweite Schule-Wirtschaft-Projekte stärken
    Wir fördern weitere Projekte des Initiativkreises „Unternehmergeist in die Schulen“ und bieten diese bundesweit an. Aus der intensiven Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Schulen und einer Vielzahl von Initiativen und Projekten erfahren Schülerinnen und Schüler mehr über Start-ups und unternehmerische Perspektiven unmittelbar aus der Praxis. Zudem werden wir auf Länderebene für eine größere Berücksichtigung ökonomischer Themen im Schulalltag werben. Im Rahmen der 10. Gründerwoche Deutschland veranstalten wir erstmals einen bundesweiten Kongress mit Akteuren aus Schulen, Initiativen und Wirtschaft, um weitere Kooperationen zwischen Schulen und Wirtschaft zu erörtern und zu initiieren.
  • Ausgründungen aus Hochschulen und Wissenschaft erleichtern
    Wir fördern Gründungen aus der Wissenschaft stärker und machen Hochschulen zu zentralen Partnern des regionalen Gründungsgeschehens. Dazu haben wir die Mittel für das Programm „EXIST - Existenzgründungen aus der Wissenschaft“ im Bundeshaushalt 2019 mehr als verdoppelt. Im November 2018 hat die neue Förderrunde „EXIST-Potentiale“ begonnen. Wir stärken Gründungsnetzwerke an Hochschulen weiter, vernetzen sie mit dem regionalen Start-up-Ökosystem und internationalisieren Gründungsaktivitäten nach dem erfolgreichen Vorbild EXIST Start-up Germany/Israel.
  • Dialog mit der Gründerszene und bundesweite Wettbewerbe ausbauen
    Mit neuen Formaten, wie zum Beispiel Regionalkonferenzen, weiten wir bundesweit den Austausch mit und innerhalb der Gründerszene aus. Dazu tragen auch erfolgreiche Veranstaltungen wie die Start-up-Nights, Gründermessen, der Gründerwettbewerb Digitale Innovationen oder die Auszeichnung der Kultur- und Kreativpiloten bei. Daneben nutzen wir verstärkt Social-Media-Kanäle und bauen innovative Kommunikationswege aus, um gerade die jüngere Zielgruppe über Gründungsthemen zu informieren und zu beraten. Hier binden wir auch bereits erfolgreiche Gründerinnen und Gründer als motivierende Vorbilder ein.
  • Unternehmerinnen und Unternehmern Mut für eine zweite Chance machen
    Wir wollen potentiellen Gründern und Gründerinnen die Angst vor einem Scheitern nehmen. Deshalb setzen wir das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ in weiterentwickelter Form über 2020 hinaus fort. Die professionelle Beratung unter diesem Programm kann Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten helfen, wieder leistungs- und wettbewerbsfähig zu werden.
  • Partnernetzwerk der Gründerwoche Deutschland stärken
    Mit der Gründerwoche Deutschland haben wir ein wichtiges, bundesweites Netzwerk mit über 1.600 Partnern. Diese bieten in der Aktionswoche zahlreiche Veranstaltungen, Seminare, Wettbewerbe und Informationen zu den Themen Gründung und Selbständigkeit an. Über die 10. Gründerwoche Deutschland vom 18. bis 24. November 2019 und ihre vielfältigen Unterstützungsleistungen informieren wir im Vorfeld und begleiten intensiv.
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