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Die Gründungsportale



Service

Gründercoaching Deutschland

Das Gründercoaching Deutschland wendet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer in der Start- und Festigungsphase. Die Gründung bzw. Unternehmensübernahme darf nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. Ausgeschlossen sind Coachingmaßnahmen vor der Gründung.

Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundes und des Europäischen Sozialfonds (ESF).

EU-Logo; Link öffnet sich in neuem Fenster und verweist auf ec.europa.eu ESF-Logo; Link öffnet sich in neuem Fenster und verweist auf www.esf.de
Logos des Europäischen Sozialfonds und der Europäische Union; Link zu den Seiten des Eurpäischen Sozialfonds und der Europäischen Kommission

Zielgruppe und Förderzweck

Über einen Zeitraum von sechs Monaten können sich Gewerbetreibende und Angehörige der freien Berufe – auch wenn sie aus der Arbeitslosigkeit gegründet haben – von einem Coach betreuen lassen. Dabei kann es sich um die Vorbereitung von Finanzierungsgesprächen handeln, um die Ausarbeitung von Marketingstrategien oder auch um die Erstellung von Marktstudien.

Nicht gefördert werden Rechts-, Versicherungs- und Steuerberatungen, die Ausarbeitung von Verträgen, Beratung zu Buchführungsfragen, zur Erstellung von EDV-Software oder zur Aufstellung von Jahresabschlüssen. Auch Krisenberatungen werden nicht unterstützt.

Höhe des Zuschusses

Die Förderung besteht aus einem Zuschuss, den der Unternehmer erhält, um die Honorarkosten des Coaches bzw. Beraters anteilig zu finanzieren. Bemessungsgrundlage ist ein Beraterhonorar von maximal 6.000 Euro (netto). Das maximal förderfähige Tageshonorar beträgt 800 Euro. Der Zuschuss beträgt

  • in den neuen Bundesländern sowie in den „Phasing out“-Regionen Brandenburg-Südwest, Lüneburg, Leipzig und Halle 75 Prozent.
  • in den alten Bundesländern einschließlich Berlin 50 Prozent.

Im Rahmen der Bemessungsgrenze von 6.000 Euro können auch mehrere Teilaufträge vergeben werden. Fahrtkosten und Mehrwertsteuer sind nicht förderfähig.

Kontakt und Antragstellung

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer wenden sich an einen der Regionalpartner (www) der KfW. Dazu gehören u.a. die Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern, Gründungsinitiativen und Wirtschaftsförderungsgesellschaften.

Nach einem ersten Gespräch mit dem Unternehmer wird der Regionalpartner der KfW im positiven Fall eine Förderung durch das Gründercoaching empfehlen. Auf Grundlage dieser Empfehlung entscheidet die KfW dann über die Gewährung des Zuschusses.

Sobald dem Unternehmer die Bewilligung für den Zuschuss vorliegt, kann er einen Berater (www) aus der KfW-Beraterbörse auswählen, der für das Gründercoaching Deutschland freigeschaltet ist. Der dann folgende Coaching-Vertrag sollte vor allem die Coachinginhalte, den Zeitraum der Beratung und die Höhe des Tageshonorars beinhalten.


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Ich finde den Artikel verständlich und gut geschrieben.



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