Existenzgründung - Weg in die Selbständigkeit

10 Tipps für Besprechungen

Oft sind Besprechungen uneffektiv, weil einzelne Mitarbeiter ständig sprechen, ohne nachzudenken, während andere mit ihrer Meinung hinter dem Berg halten. Hier ein Überblick, wie Sie mit den verschiedenen Verhaltensmustern in Besprechungen am effektivsten umgehen:

1. Der Streitsüchtige: provoziert gern, redet dazwischen, macht pauschale Vorwürfe. Setzen Sie sich in seine Nähe. Bewahren Sie Ihre Selbstbeherrschung. Fordern Sie Sachlichkeit ein. Hinterfragen Sie ggf. Pauschalvorwürfe.

2. Der Positive: nimmt interessiert und aktiv teil, versucht ausgleichend zu wirken. Lassen Sie ihn öfter zu Wort kommen. Bitten Sie ihn evtl. um die erste Stellungnahme.

3. Der Alleswisser: lässt nur seine Meinung gelten, versucht Mittelpunkt zu sein. Begrenzen Sie allgemein die Redezeit. Widerlegen Sie Rechthabereien sachlich und fundiert.

4. Der Redselige: hat zur Thematik nicht viel zu sagen, spricht aber viel, fällt Anderen ins Wort. Unterbrechen Sie ihn taktvoll, aber bestimmt. Führen Sie ihn durch Sachfragen zum Thema zurück.

5. Der Schweigsame: ist aufmerksam, meldet sich jedoch nicht . Achten Sie auf seine Körpersprache. Sprechen Sie ihn an, wenn Sie den Eindruck haben, dass er etwas zu sagen hat.

6. Der Schüchterne: ist inaktiv, gehemmt, leicht zu irritieren. Drängen Sie ihn nicht zur Kommunikation. Stellen Sie ihm nur leichte Fragen mit Ankündigung.

7. Der Ablehnende: sieht überall Schwierigkeiten, ist überkritisch und destruktiv. Lassen Sie ihn seine Ablehnung begründen und Alternativen benennen.

8. Der Dickfellige: gibt sich bequem und träge, ist langsam im Denken, schwer zu überzeugen. Fordern Sie ihn immer wieder zu konkreten Stellungnahmen auf, vor allem bei Fragen seines Fachbereichs.

9. Der Erhabene: wirkt überheblich, ist aber unsicher, spottet gern. Fordern Sie von ihm durch konkrete Fragen Sachbeiträge und konstruktive Antworten ein.

10. Der Listige: stellt gezielt provokante Fragen, um seine Position durchzusetzen, hat evtl. Vorabsprachen mit anderen getroffen. Antworten Sie nicht vorschnell. Stellen Sie die Fragen den anderen Teilnehmern zur Diskussion.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V.


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