Gründe für diese Krisen sind meistens Fehler in der Unternehmensführung, z. B.:
Bei der Besetzung von Führungspositionen
Der Marktbeobachtung
Bei der Gestaltung des Produktprogramms
Bei der technologischen Ausstattung, Rohstoffsicherung, beim Standort, der finanziellen Ausstattung und der Betriebsabläufe
Bei Planung und Informationsfluss
Wichtig: Früherkennung
Je früher Sie die Anzeichen für eine drohende Krise erkennen desto besser. Ihr besonderes Augenmerk sollte den Daten gelten, die Sie aus Ihrem Controlling gewinnen: Ihren Finanzen und Kosten, der Leistungsfähigkeit und -bereitschaft Ihrer Mitarbeiter, der Zufriedenheit Ihrer Kunden sowie der Entwicklung des Unternehmensumfeldes.
In der Frühphase: Kurskorrektur
Für die Management-Reaktionen, die in einer frühen Krisensituation notwendig sind, gibt es keine speziellen Rezepte. Ein konkretes Krisenmanagement hängt fast immer davon ab, in welcher Situation sich Ihr Unternehmen befindet.
Bei anhaltender Krise: Sanierung
Wenn absehbar ist, dass eine Krise in Ihrem Unternehmen andauert, müssen Sie entschlossen handeln und "das Ruder herum werfen" (Turnaround). Dies erscheint vor allem dann notwendig, wenn
sich die Liquiditäts- und/oder Ertragssituation nicht kurzfristig und anhaltend verbessern (und meist sollte man besser davon ausgehen),
wenn vielleicht auch Ihre beunruhigte Hausbank schon um ein Gespräch gebeten hat,
die Kreditmöglichkeiten weitgehend ausgeschöpft sind und dringende Zahlungen anstehen.
Beratungsangebote nutzen
Bei den ersten Warnzeichen (Umsatzrückgang, Liquiditätsengpässe) sollten Sie sich sofort beraten lassen. Sprechen Sie auch mit Ihrer Bank. Warten Sie nicht darauf, dass Ihre Bank sich bei Ihnen meldet, weil Ihr Konto überzogen und keine Besserung in Sicht ist. Ihre Bank ist Ihr wichtigster Partner im Krisenfall.








Krisenmanagement