Existenzgründung - Weg in die Selbständigkeit

Auslandsmärkte

Weltweiter Handel und grenzüberschreitende Investitionen gehören zu den wichtigsten Voraussetzungen für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Deutschland.

Jeder dritte Euro wird im Ausland verdient. In der Industrie hängt jeder dritte Arbeitsplatz davon ab, dass deutsche Produkte sich auf den Weltmärkten durchsetzen. Der Export ist Konjunkturmotor; oft liefert er die Initialzündung für die Belebung der Binnenwirtschaft. Eine breite Palette an Importgütern und -dienstleistungen erhöht die Angebotsvielfalt für die privaten Haushalte und steigert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen, die auf kostengünstige Vorprodukte angewiesen sind.

Zwar sagt man immer gerne, dass sich jedes Produkt für den Export eignet. Aber die berühmten Beispiele, "Schnee nach Grönland" und "Sand in die Sahara" zu verkaufen, zeigen, dass die Marketing-Aufwendungen schnell zu hoch werden können. Es genügt nicht, Export um jeden Preis anzustreben und ein Produkt in den ausländischen Markt zwingen zu wollen. Entscheidend ist vielmehr, ob ein Produkt auf einen ausländischen Markt passt. Hier begehen viele Unternehmen vermeidbare Fehler. Deshalb kommt der Vorbereitung eines Auslandsengagements große Bedeutung zu. Lieber einen zusätzlichen Test machen als verfrüht in einen Markt zu drängen. Es lohnt nicht, einen ausländischen Markt zu 'missionieren'. Erfahrene Exporteure zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie nicht immer die Ersten sind - die sich eine blutige Nase holen.


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