
Dabei handelt es sich meistens um Darlehen, aber auch um nicht-rückzahlbare Zuschüsse. Typisch für öffentliche Förderdarlehen sind u.a. günstige Zinsen, lange Laufzeiten und häufig eine rückzahlungsfreie Zeit, bis Sie mit der Tilgung beginnen müssen.
Die wichtigsten Förderprogramme für Existenzgründerinnen und -gründer
Zuschüsse zur Gründungsberatung (vor der Gründung)
Zuschüsse zur Unternehmensberatung (nach der Gründung)
Gründercoaching Deutschland (nach der Gründung)
Unternehmerkapital: ERP-Kapital für Gründung
KfW-Unternehmerkredit
Gründungszuschuss
KfW-StartGeld
Weitere Förderprogramme
Förderprogramme für technologieorientierte Unternehmen
High-Tech Gründerfonds (www)
ERP-Startfonds (www)
EXIST – Existenzgründungen aus der
Wissenschaft (www)
EXIST-Gründerstipendium (www):
Förderungen von Existenzgründungen aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zur Vorbereitung des Businessplans
EXIST-Forschungstransfer (www)
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) (www)
Weitere Förderprogramme technologieorientierter Vorhaben
Beratung lohnt sich
Verschenken Sie kein Geld und lassen Sie sich beraten:
BMWi-Finanzierungshotline
Tel. 03018 615-8000
Infocenter der KfW Mittelstandsbank
Tel. 0180 1 241124
Wirtschaftsministerium Ihres Bundeslandes
Investitionsbank Ihres Bundeslandes
Antrag bei der Hausbank
Öffentliche Fördermittel des Bundes und der Länder müssen Sie grundsätzlich bei Ihrer Hausbank beantragen. Gehen Sie keine finanziellen Bindungen ein, ohne sich über solche Förderprogramme zu informieren. Fördermittel müssen Sie vor dem Vorhabensbeginn beantragen. Im Nachhinein werden keine Fördermittel bewilligt (Ausnahme: Investitionszulage).
Voraussetzung für eine Förderung
Eine Förderung über öffentliche Finanzierungshilfen - insbesondere bei Existenzgründern - setzt voraus, dass die Antragstellerin bzw. der Antragsteller eine ausreichende fachliche und kaufmännische Qualifikation nachweisen kann. Darüber hinaus wird in der Regel erwartet, dass die Existenzgründung in eine tragfähige "Vollexistenz" als Haupterwerbsgrundlage mündet.
Risikogerechte Zinsen
In den folgenden gewerblichen KfW-Programmen gelten risikogerechte Zinsen:
Unternehmerkredit (inkl. Unternehmerkredit Ausland)
ERP-Unternehmerkapital - Fremdkapitaltranche des Bausteins "Kapital für Arbeit und Investitionen"
ERP-Regionalförderprogramm
KfW-Umweltprogramm (inkl. Auslandsvariante)
ERP-Umwelt- und Energiesparprogramm
Programm zur Förderung erneuerbarer Energien (für gewerbliche Antragsteller)
BMU-Programm zur Förderung von Demonstrationsvorhaben (für gewerbliche Antragsteller)
Die Höhe des Zinssatzes ist abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen des Kreditnehmers (= Bonität; bestimmt sich z.B. durch Eigenkapitalquote, Verschuldungsgrad etc.) sowie der Werthaltigkeit der Sicherheiten, die das Unternehmen für den Kredit stellt. Damit gilt: Je geringer das Risiko, desto geringer der Zins. Die Zinsen in der niedrigsten und in der höchsten KfW-Preiskategorie können dabei bis zu 3% auseinander liegen.
Bonität und Sicherheiten eines Unternehmens werden von der Hausbank des Unternehmers ermittelt, die den Förderkredit auf eigenes Risiko gewährt. Auf Grundlage der Bonitätsermittlung und der Sicherheitenbewertung ordnet die Hausbank eine Bonitäts- und eine Besicherungsklasse zu. Durch Kombination der beiden Bewertungsergebnisse ergibt sich die Zuordnung in eine von sieben Preisklassen. Jede Preisklasse deckt dabei eine Bandbreite ab, innerhalb derer der Kundenzins liegen kann. D.h., die KfW gibt maximale Obergrenzen für den Zins einer Preisklasse vor, die Hausbank kann für den Förderkredit diesen Preis oder einen niedrigeren verlangen.
Tipp
Erkundigen Sie sich auch nach Länderprogrammen.
Für Forschung, Entwicklung und Innovation, für die Teilnahme an Messen im In- und Ausland, nach Umweltprogrammen oder hinsichtlich steuerlicher Förderung (u.a. Investitionszulagen) fragen Sie nach speziellen Programmen des Bundes und der Länder.








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