Finanzierungsbeispiel für eine Unternehmenserweiterung (neue Bundesländer)
Ein junger Kfz-Meister will seine vor zwei Jahren von den Eltern übernommene Werkstatt zu einer großen Autolackiererei für Spezialfahrzeuge erweitern. Sein Investitionsplan enthält Sachinvestitionen (Grundstück, Gebäude und Maschinen) in Höhe von 1.900.000 Euro sowie Waren in Höhe von 100.000 Euro. Er selbst muss für ein Vorhaben dieser Größenordnung etwa mindestens 300.000 Euro Eigenmittel (15 Prozent) einsetzen.
| Investitionsplan |
€ |
| Kauf des Nachbargrundstücks |
600.000 |
| Bauinvestitionen, Maschinen |
1.300.000 |
| Warenlager |
100.000 |
| Summe |
2.000.000 |
| Finanzierungsplan |
€ |
| Eigene Mittel |
300.000 |
| Unternehmerkapital: ERP-Kapital für Gründung |
500.000 |
| KfW-Gründerkredit - Universell |
1.200.000 |
| Summe |
2.000.000 |
Sein Finanzierungsplan enthält Fördermittel aus dem Programm „Unternehmerkapital: ERP-Kapital für
Gründung“ in Höhe von 500.000 Euro (Höchstbetrag). Mit dem „KfW-Gründerkredit – Universell“ können
unter Berücksichtigung der anderen Fördermittel bis zu 100 Prozent der gesamten Finanzierungssumme abgedeckt werden; d. h., aus diesem Programm werden Fördermittel in Höhe von 1.200.000 Euro (60 Prozent) bereitgestellt. Er kann diese Förderprogramme für Gründungsinvestitionen auch noch längstens drei Jahre nach Gründung beantragen und in Anspruch nehmen.
Eine ausführliche Darstellung der Programme finden Sie im Internet in der Förderdatenbank unter www.foerderdatenbank.de (www)
Quelle: BMWi, April 2011