Passende Teampartner/innen finden
Je vertrauter die Gründungspartnerinnen und -partner mit den "Sonnen- und Schattenseiten" des oder der anderen sind, desto besser. Aber: Freundschaften sind keine Gewähr dafür, dass es auch mit der gemeinsamen Unternehmensführung klappt. Sie sollten daher alle möglichen Konflikte vor der Gründung ausführlich besprechen und entsprechende Lösungen vertraglich vereinbaren. Bei der Suche nach geeigneten Gründungspartnerinnen und -partnern helfen die verschiedenen regionalen Gründungsinitiativen.
Klare Aufgabenteilung
Ihr Team sollte aus nicht mehr als drei Partnerinnen oder Partnern bestehen, um Entscheidungsprozesse nicht zu schwierig gestalten. Wie Entscheidungen für das gemeinsame Unternehmen getroffen werden und auch wer für welche Entscheidungen zuständig ist, sollten Sie in jedem Fall frühzeitig festlegen: Wer übernimmt welche Verantwortung? Bis zu welcher Stufe kann der/die Einzelne entscheiden? Wie viel Gehalt zahlen Sie sich aus, wenn weniger in der Kasse ist; wie viel, wenn es gut läuft? Entsprechende Vereinbarungen und spätere Änderungen sollten auf jeden Fall schriftlich festgehalten werden.
Vorteile für Gründerinnen
Darüber hinaus gibt es für Gründerinnen einige besondere Vorteile:
Leichtere Kinderbetreuung:
Haben die Gesellschafterinnen zum Beispiel betreuungspflichtige Kinder, kann z.B. gemeinsam eine Tagesmutter engagiert werden, in dem eine Hilfskraft die Kinder betreut. Fällt eine der Unternehmerinnen aus, weil ein Kind krank ist, bricht nicht gleich der gesamte Betrieb zusammen.
Weniger Zeitaufwand:
Darüber hinaus bieten Teams auch einen guten Einstieg für diejenigen, die erst einmal nur in Teilzeit ein Unternehmen führen können oder möchten.
Weniger Risiko:
Es kann wirtschaftlich sinnvoll sein, eine Partnerin oder einen Partner mit ins Boot zu nehmen, um Kosten zu teilen und Investitionen gemeinsam zu finanzieren.








Teamgründung