Leichtere Kinderbetreuung
Haben die Gesellschafterinnen zum Beispiel betreuungspflichtige Kinder, kann gemeinsam eine Tagesmutter engagiert oder aber ein separater Raum eingerichtet werden, in dem eine Hilfskraft die Kinder betreut. Fällt eine der Unternehmerinnen aus, weil ein Kind krank ist, bricht nicht gleich das ganze Geschäft zusammen.
Weniger Zeitaufwand
Darüber hinaus bieten Teams auch einen guten Einstieg für diejenigen, die erst einmal nur in Teilzeit ein Unternehmen führen können oder möchten. Sie können sich die Zeit mit einer Partnerin oder einem Partner entsprechend aufteilen.
Weniger Risiko
Viele Frauen sind bei Gründungen risikobewusster als Männer. Teamgründungen können das unternehmerische Risiko auf mehrere Schultern verteilen. Viele Gründerinnen haben zudem Bedenken, ob das Unternehmen auch tatsächlich sie und ihre die Familie ernähren kann. Sie wollen oftmals keine oder nur geringe öffentliche Gelder oder Überziehungskredite in Anspruch nehmen. Um sich nicht zu verschulden, starten viele ihre Selbständigkeit vom Büro in den eigenen vier Wänden aus, oft auch mit gebrauchten Gerätschaften. Hier kann es wirtschaftlich sinnvoller sein, eine Partnerin oder einen Partner mit ins Boot zu nehmen, um Kosten zu teilen und Investitionen gemeinsam zu finanzieren.
Wichtig: passende Teampartner/innen finden
Keine Frage: Je vertrauter die Gründungspartner/-innen mit den "Sonnen und Schattenseiten" des oder der anderen sind, desto besser. Aber: Freundschaften sind keine Gewähr dafür, dass es auch mit der gemeinsamen Unternehmensführung klappt. Alle möglichen Konflikte sollten daher vor der Gründung ausführlich besprochen und entsprechende Lösungen vertraglich vereinbart werden. Bei der Suche nach geeigneten Gründungspartnern/-innen helfen die verschiedenen regionalen Gründungsinitiativen.
Wichtig: klare Aufgabenteilung
Ein Team sollte aus nicht mehr als drei Partnern/-innen bestehen, um Entscheidungsprozesse nicht zu schwierig gestalten. Wie Entscheidungen für das
gemeinsame Unternehmen getroffen werden und wer für welche Entscheidungen
zuständig ist, muss in jedem Fall frühzeitig festgelegt werden. Entsprechende
Vereinbarungen und spätere Änderungen sollten auf jeden Fall schriftlich festgehalten werden.
Quelle: Gabriele Zimmermann, Projektleiterin von "Gründen im Team - GIT" im Rahmen der Gründungs-Offensive "Go!" Das Gründungsnetzwerk nrw,








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