Existenzgründung - Service

Schleswig-Holstein

Aktuelle Meldungen aus dem Bundesland.

Neue Studie zu Unternehmen in der IT- und Medienbranche

Die IT- und Medienbranche zählt mit 20.029 Betrieben in Schleswig-Holstein zu den wirtschaftsstärksten Bereichen. Das ist ein Anteil von 11 Prozent aller in Schleswig-Holstein gemeldeten Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt die "Studie zur Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein", die das Clustermanagement Digitale Wirtschaft Schleswig-Holstein (DiWiSH) auf Basis der Unternehmensdaten der Industrie- und Handelskammer Schleswig-Holstein (IHK) herausgegeben hat. Mit 39 Prozent bilden die "Mediennahen Bereiche" die größte Gruppe der Digitalen Wirtschaft Schleswig-Holstein. Zu den 7.847 mediennahen Unternehmen zählen das Druckgewerbe (763), das Verlagswesen (685), Kommunikationsdesign- sowie Werbe- und Marketingagenturen (6.399). Zweitgrößte Gruppe ist der Bereich Informationstechnologie mit einem Anteil von 31 Prozent (6.159).

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Landesarbeitsministerium verlängert Existenzgründerprojekte

Zuwendungsbescheide über insgesamt rund 3,5 Millionen Euro erhielten die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein (WAK), die Entwicklungsgesellschaft Brunsbüttel GmbH und die Unternehmensberatung "neue impulse" in Lübeck. Mit den Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) aus dem Zukunftsprogramm Arbeit werden die fünf Projekte an bis zu 21 Standorten Schleswig-Holsteins zur Qualifizierung und Begleitung von Existenzgründern aus der Arbeitslosigkeit heraus bis 2013 unterstützt. Die Projektträger arbeiten eng mit den Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie den Wirtschaftsfördergesellschaften und den Kammern zusammen. Ziel ist es, Gründungswillige aus der Arbeitslosigkeit für eine Selbständigkeit zu rüsten, um damit eine Alternative zu einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung zu schaffen.

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Neuer Seed-und Start-up-Fonds aufgelegt

Gemeinsam mit seinen Förderinstituten hat das Land erneut einen Seed- und Start-up-Fonds aufgelegt, der bis 2014 mit sechs Millionen Euro ausgestattet ist und zur Hälfte aus EU-Mitteln (EFRE-Programm) gespeist wird. Der EFRE-Seed- und Start-up-Fonds soll vor allem Forschern helfen, zündende Ideen auf technologischem Gebiet in unternehmerische Erfolgsmodelle umzusetzen. Die Seed-Phase, also die Gründungsphase bis zur Bereitstellung von Risiko-Kapital, ist in besonderem Maße von dem Kapital-Engpass betroffen. Deshalb sei der Fonds unter Federführung von Investitionsbank und Wirtschaftsministerium zum zweiten Mal aufgelegt worden, um die Startbedingungen von technologieorientierten und innovativen Gründungen zu verbessern. Neben der Bereitstellung von Beteiligungskapital für Unternehmen, die in der Start-up-Phase noch keine sechs Jahre existieren, sieht der Fonds eine beratende Unterstützung in der Gründungsphase sowie bei der Umsetzung des Unternehmenskonzeptes durch die Wirtschaftsförderung und Technologietransfer GmbH (WTSH) vor.

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Land lockert Wertgrenzen für Vergabe öffentlicher Aufträge um ein weiteres Jahr

Bessere Wettbewerbs-Chancen für Schleswig-Holsteins kleine und mittelständige Unternehmen: Die 2009 im Rahmen des Konjunkturpakets bundesweit gelockerten Wertgrenzen für öffentliche Aufträge werden um ein weiteres Jahr verlängert. Die entsprechende Verordnung trat am 23. Dezember 2011 in Kraft und gilt bis zum 31. Dezember 2012. Danach können ohne weitere Voraussetzungen Bauleistungen unterhalb eines Auftragswertes von 100.000 Euro freihändig vergeben und unterhalb eines Auftragswertes von einer Million Euro beschränkt ausgeschrieben werden. Auch Liefer- und Dienstleistungen unterhalb eines Auftragswertes von 100.000 Euro können weiterhin freihändig vergeben oder beschränkt ausgeschrieben werden.

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