Über diese persönlichen Zielsetzungen hinaus sind Existenzgründungen für die gesamte Volkswirtschaft von besonderer Bedeutung:
Arbeitsplätze
Beschäftigungspolitisch ist die Gründung einer selbständigen Existenz eine Erwerbstätigkeit. Sie ersetzt oder ergänzt die abhängige Beschäftigung. Jede neue Unternehmensgründung entlastet den Arbeitsmarkt.
Wettbewerb und Strukturwandel
Durch neue Unternehmensgründungen wächst die Zahl der Akteure im Wettbewerbsgeschehen. Ein neues Unternehmen fordert die bestehenden Unternehmen mit neuen Produkten und Verfahren heraus und treibt damit den Wettbewerb an. Gründungen sind Motor des wirtschaftlichen Strukturwandels.
Innovation
Gründerinnen und Gründer verwirklichen innovative Ideen. Sie sind für Fortschritt, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend. Innovative Gründungen schaffen zahlreiche nachhaltige Arbeitsplätze.
Freiheit und Stabilität
Selbständige Unternehmen tragen zur Stabilität unserer demokratischen Gesellschaftsordnung bei. Wirtschaftliche Verantwortung wird auf viele Schultern verteilt, „Machtkonzentration“ verhindert und unternehmerische Freiheit gefördert.
Wie wichtig Existenzgründungen sind, lässt sich an der Bedeutung mittelständischer Unternehmen insgesamt ablesen. Auf sie entfallen
99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen,
60,8 % aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze,
39,1 % aller Umsätze. (Stand 2009, Daten für 2010 erscheinen vorauss. in 9/2012)
Quelle: Schlüsselzahlen der KMU nach Definition des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn www.ifm-bonn.org (www)
Aktuelle Studien zum Thema Existenzgründung finden Sie hier.








Daten und Fakten