Praxis zur Arbeitsschutzberatung bei Investitionen

Datum
26.10.2017

Viele Unternehmen, die in ein neues Gebäude oder in neue Arbeitsmittel investieren, berücksichtigen oft nur unzureichend den Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Werden später Mängel festgestellt, entstehen den Unternehmen häufig hohe Zusatzkosten durch Nachbesserungen. Für eine vorausschauende Planung fehlen jedoch gerade in kleinen Unternehmen oftmals personelle und fachliche Ressourcen. Präventionsberater können hier Hilfestellung leisten. In der aktuell erschienenen baua: Praxis „Arbeitsschutzberatung bei Investitionen“ zeigt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) auf, wie eine Arbeitsschutzberatung bei Investitionen umgesetzt werden sollte. Anhand vieler praktischer Beispiele vermittelt sie anschaulich die Ziele, die Voraussetzungen und den Ablauf der Beratung.

In ihrer Broschüre legt die BAuA die Problemlage dezidiert und anhand einzelner Beispiele aus der betrieblichen Praxis dar. Zudem gibt sie praktische Hinweise und Tipps zur Vorbereitung und zum Ablauf der Beratung. Für eine erfolgreiche Beratung ist eine Vielzahl von Informationen nötig. Dazu gehört auch die Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Sinne der gesetzlich vorgeschriebenen Gefährdungsbeurteilung. Dabei kommen verschiedene Analyseinstrumente zum Einsatz. Anhand einer Lärmprognose vermittelt die Broschüre exemplarisch den Einsatz eines solchen Instruments in der Praxis. Weiterführende Informationen runden die Handlungsempfehlungen ab. So gibt sie Beratenden, Fachkräften für Arbeitssicherheit sowie den Verantwortlichen in Unternehmen eine praxisnahe Hilfestellung bei der Vorbereitung zukünftiger Investitionen.