Betriebliche Versicherungen

Bevor Sie Angebote von Versicherungen einholen, sollten Sie wissen, wo Ihre Hauptrisiken liegen:

Wo können wirklich große Schadensfälle auftreten? Beispiel: Betriebsunterbrechung, wenn z.B. durch den Wegfall von Kunden oder einen Maschinenschaden die Produktion stillsteht.

Die wichtigsten betrieblichen Versicherungen

  • Betriebs-Haftpflichtversicherung:
    bei Schadenersatzansprüchen Dritter, z.B. von Kunden, Lieferanten, Besuchern und Mitarbeitern
  • Berufs-Haftpflichtversicherung:
    Für Dienstleistungsunternehmen und Freiberufler. Sie schützt vor den finanziellen Folgen eines Berufsversehens, wie bspw. falsche Beratung, Begutachtung.
  • Betriebs-Unterbrechungsversicherung (BU-Versicherung):
    für die laufenden Kosten wie Löhne, Gehälter, Miete und Zinsen usw., solange keine Erträge erwirtschaftet werden können.
  • Vermögensschadenversicherung für Unternehmensleiter:
    für die persönliche Haftung insbesondere von GmbH-Geschäftsführern und AG-Vorständen
  • Einbruchdiebstahlversicherung:
    für Schäden durch Diebstahl, Zerstörung, Beschädigung usw.
  • Elektronikversicherung:
    z.B. für Kosten zum Wiedereinsatz von Programmen und Wiedereingabe der Daten sowie Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes nach einem Virenbefall.
  • Feuerversicherung:
    für Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion oder Flugzeugabsturz.
  • Kfz-Haftpflichtversicherung:
    für Schäden an Personen, Sachen und Vermögen auf, die der Fahrer gegenüber Dritten verursacht hat.
  • Leitungswasserversicherung:
    für Schäden durch austretendes Wasser aus Wasserleitungen oder Wasser- bzw. Heizungsanlagen.
  • Maschinenversicherung:
    für Reparaturen an stationären und fahrbaren Maschinen, die durch menschliches Versagen, Bedienungsfehler, Fahrlässigkeit usw. entstehen.
  • Produkt-Haftpflichtversicherung:
    für Schäden, die Dritte durch fehlerhafte Produkte Schaden erleiden (vor allem für Hersteller, Lieferanten, Lizenznehmer).
  • Sturmversicherung:
    für Sturmschäden an Gebäuden und beweglichen Sachen.
  • Umwelthaftpflichtversicherung:
    für Schadenersatzansprüche, wenn durch den Betrieb Boden, Wasser, Luft verunreinigt werden.
  • Versicherung für Mitarbeiter:
    z.B. Unfallversicherungen, betriebliche Altersversicherung oder neue Altersvorsorgemöglichkeiten.
  • Vertrauensschadenversicherung:
    für Kosten, die durch Unterschlagung, Veruntreuung, Diebstahl, Fälschung, Betrug und andere Vermögensdelikte entstehen.

Schadensverhütung spart Geld

Für Maßnahmen zur Schadensverhütung gewähren Versicherungen Prämienrabatte: z.B. für Alarm-, Feuermelde-, Sprinkler- oder Löschanlagen. Rabatte sind möglich, wenn für einen gewissen Zeitraum keine Schadensfälle aufgetreten sind. Die Vereinbarung, kleinere Schäden aus eigener Tasche zu zahlen, spart in der Regel ebenfalls Geld.

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