Personal entwickeln

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und deren Innovationsfähigkeit sind Erfolgsfaktoren für die Unternehmenszukunft.

Eine Frau schaut stehend auf einen Laptop. Im Hintergrund arbeitet ein Mann an einer Maschine.

Während die meisten Großunternehmen bereits seit vielen Jahren die Bedeutung einer langfristig orientierten Personalentwicklung erkannt haben, wird diese bei vielen mittelständischen Unternehmen eher spontan und weniger vorausschauend geplant und durchgeführt: meistens erst dann, wenn der Leidensdruck bereits so groß ist, dass unverzüglich gehandelt werden muss.
Dazu kommt: Der Fachkräftemarkt ist in vielen Berufen leergefegt, ist von Kammerberatern zu hören. Grund genug für viele kleine und mittlere Unternehmen, sich auf ihre eigenen Stärken zu besinnen und zu verlassen und das Thema Fachkräfte selbst in die Hand zu nehmen: durch Ausbildung und Weiterbildung.

Themen

Auszubildende überregional anwerben

So mancher Ausbildungsplatz bleibt in der einen Region trotz attraktiver Tätigkeitsfelder unbesetzt. In anderen Regionen wiederum finden Jugendliche eventuell keinen Ausbildungsplatz. Sprechen Sie potenzielle Auszubildende ggf. also auch überregional an und begeistern Sie sie für Ihr Unternehmen. Damit Ihre Nachwuchskräfte mit der ungewohnten Situation zurechtkommen, können Sie ihnen auf mehreren Wegen unter die Arme greifen. Dabei gibt es staatliche Unterstützungsmöglichkeiten und Modellprojekte, von denen Sie und Ihre Auszubildenden profitieren.

  • Jugendwohnen: Das betreute Jugendwohnen unterhält deutschlandweit rund 550 Einrichtungen mit insgesamt rund 60.000 Plätzen. Die Plätze richten sich an junge Auszubildende im Alter von 14 bis 27 Jahren.
  • Wohnen mit Familienanschluss: Hier wohnt der oder die Auszubildende für eine bestimmte Zeit bei einem Ihrer Angestellten zur Untermiete.
  • Auszubildenden-Wohngemeinschaft: Bieten Sie Ihren Auszubildenden an, in Wohngemeinschaften zu leben. Auf diesem Weg können die Nachwuchskräfte die neue Herausforderung gemeinsam angehen und Erfahrungen austauschen. Der Anschluss fällt deutlich leichter. Denkbar ist sowohl die Anmietung als auch der Erwerb geeigneter Mietwohnungen. Sprechen Sie bei Bedarf mit anderen Unternehmen aus der Region, um gemeinsam Wohngemeinschaften zu organisieren.
  • Informative Unterstützung: Stellen Sie ein Willkommenspaket mit Informationen zu Freizeitmöglichkeiten, Sportvereinen und Sehenswürdigkeiten zusammen. Animieren Sie zusätzlich einzelne Beschäftigte als Mentor zu fungieren. Mentoren helfen den Neuankömmlingen gerade in der Anfangszeit.
  • Finanzielle Unterstützung: Ein Auszubildendengehalt lässt keine großen finanziellen Sprünge zu. Ist das Wohnen bei den Eltern nicht möglich, sind zusätzliche finanzielle Zuwendungen denkbar. Hierzu gehört eine Beteiligung an den Umzugskosten oder ein Zuschuss zur Miete. Für die Fahrten in die Heimat können Sie einem oder mehreren Azubis einen Dienstwagen zur Verfügung stellen.