Finanzielle Hilfen

Arbeitgeber können einen Eingliederungszuschuss beantragen, wenn Sie Personen mit Vermittlungshemmnissen einstellen.

Dabei handelt es sich um

  • arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Bewerberinnen und Bewerber, die das 50. Lebensjahr vollendet haben,
  • behinderte und schwerbehinderte Menschen,
  • Arbeitnehmer, deren Vermittlung wegen in ihrer Person liegender Gründe erschwert ist.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung erfolgt in Form eines Lohnkostenzuschusses.
Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach den Bruttoarbeitsentgelten, der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers und den jeweiligen Eingliederungserfordernissen. Die Leistungen sind vor Abschluss des Arbeitsvertrages bei der Agentur für Arbeit zu beantragen, in deren Bezirk der Arbeitnehmer seinen Wohnsitz hat.

Eingliederungszuschuss für Flüchtlinge

  • Unternehmen können einen Eingliederungszuschuss für Flüchtlinge erhalten, wenn alle sonstigen Fördervoraussetzungen sowie die aufenthalts- und arbeitserlaubnisrechtlichen Voraussetzungen vorliegen. Dazu kommt, dass das Ziel der Förderung – die nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt – erreicht werden kann.
  • Zustimmung durch die BA: Die Arbeitsagentur vor Ort muss über das Vorliegen der Fördervoraussetzungen und die Notwendigkeit der Teilnahme entscheiden.

Detaillierte Informationen zum Eingliederungszuschuss bietet die Bundesagentur für Arbeit.

Ausbildung: Einstiegsqualifizierung

In einer Einstiegsqualifizierung werden Jugendliche und junge Erwachsene im Betrieb auf eine Berufsausbildung vorbereitet. Arbeitgeber erhalten damit die Möglichkeit, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Ausbildungsinteressenten über einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten zu beobachten und an ihren Betrieb heranzuführen.

Arbeitgeber erhalten eine finanzielle Unterstützung durch die Arbeitsagentur. Diese kann unter bestimmten Voraussetzungen die Ausbildungsvergütung bezuschussen. Betriebe müssen die Förderung der Einstiegsqualifizierung vor Beginn bei der örtlichen Agentur für Arbeit beantragen.

Die Einstiegsqualifizierung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene die die allgemeinbildende Schulpflicht erfüllt, noch keine Ausbildung abgeschlossen oder keine Ausbildungsstelle gefunden haben. Auch Asylbewerber und Geduldete können unter bestimmten Umständen und nach Genehmigung der Ausländerbehörde eine Einstiegsqualifizierung erhalten.

Informationen zur Einstiegsqualifizierung sowie zu weiteren finanziellen Hilfen für Ausbildungsbetriebe bietet die Bundesagentur für Arbeit.

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