IT-Sicherheit

Ihre Unternehmens- und Kundendaten sind Ihr wichtigstes Kapital. Halten Sie die Risiken einer Cyberattacke daher so gering wie möglich.

Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter immer wieder für mögliche Sicherheitsrisiken. Sorgen Sie dafür, dass Datenschutz und Datensicherheit in „den Köpfen“ Ihrer Mitarbeiter präsent ist: Durch Schulungen, durch schriftliche Hinweise am Arbeitsplatz, durch Gespräche. Nutzen Sie die vielen Informations- und Beratungsangebote, die Bund, Länder sowie die Kammern zur Verfügung stellen.

Themen

Schadprogramme/Malware

Sicherheitsprobleme entstehen immer wieder durch Schadprogramme (auch Malware genannt), die entwickelt werden, um unerwünschte oderschädliche Funktionen an möglichst vielen Computern auszuführen.

Schadprogramme werden in folgende Arten unterschieden:

  • Computerviren. Sie gelangen z.B. per E-Mail, Download oder auch durch Austausch von Datenträgern in einen Computer und verändern oder löschen dort Daten. Virenwarnungen in den Medien machen immer wieder einer breiten Öffentlichkeit deutlich, wie groß ein solcher Schaden sein kann, sowohl bei privaten PCs als auch in großen Unternehmensnetzen.
  • Computerwürmer. Sie werden vor allem über das Internet verbreitet und richten ähnliche Schäden an wie Computerviren.
  • Trojaner. Dabei handelt es sich um Spyware- oder Backdoor-Programme, die oft in einem scheinbar nützlichen Wirtsprogramm versteckt sind.
  • Backdoor. Backdoors werden oft genutzt, um einen Computer als Spamverteiler oder für Denial-of-Service-Angriffe zu missbrauchen. Bei Denial-of-Service-Angriffen werden Internetseiten oder –dienste in solchen Massen angefragt, dass sie funktionsuntüchtig werden.
  • Spyware und Adware. Beide Schadprogramm-Arten forschen den Computer und das Nutzerverhalten aus. Die Ergebnisse dienen Unternehmen dazu, ihre Angebote genauer auf Nutzerwünsche auszurichten.
  • Scareware. Sie will den Benutzer dazu verleiten, Malware zu installieren oder für ein Produkt zu bezahlen: beispielsweise für eine vermeintliche Software, die bei einem vorgeblichen Virenbefall des Computers helfen soll.
  • Ransomware. Sie blockiert den Zugriff auf das Betriebssystem oder verschlüsselt Dateien. Der Nutzer muss für das Freischalten ein „Lösegeld“ bezahlen.
  • Illegale Dialer-Programme. Sie führen Nutzer unbemerkt auf Mehrwertrufnummern und verursachen hohe Kosten, die dann in der Telefonrechnung auftauchen.