Bezahlverfahren

Wenn es ums Geld geht, möchten Kunden und Händler gleichermaßen auf Nummer sicher gehen.

Kunden zahlen daher am liebsten erst nach Erhalt der Ware. Händler bevorzugen dagegen Vorkasse, die bei Kunden besonders unbeliebt ist. Jeder angehende Online-Händler muss bei der Wahl des Bezahlverfahrens daher zwischen Kosten, Risiken und Kundenakzeptanz abwägen, wobei letztere entscheidend ist. Aus Händlersicht hat jedes Bezahlverfahren im Internet Vor- und Nachteile.

Themen

Kreditkarten

Pro

  • Hoher Schutz vor Zahlungsausfällen, insbesondere bei Einsatz von 3-D Secure
  • Hohe Kundenakzeptanz
  • Schnell und bequem, sicher
  • International einsetzbar

Contra

  • Teilweise höhere Gebühren als bei anderen Bezahlverfahren
  • 3-D Secure bei Kunden nicht bekannt bzw. umständlich

Voraussetzung

  • Vereinbarung der Akzeptanz von Kreditkartenzahlungen (Kreditkartenakzeptanzvertrag) mit einem Acquirer
  • Anbindung an einen Payment Service Provider zur technischen Abwicklung von Kreditkartenzahlungen

Ggf. zusätzliche Kosten

  • Ja

Tipp: Die Bezahlung per Kreditkarte ist für beide Seiten ein sicheres Verfahren. Allerdings sind die Sicherheitsanforderungen der Kreditkartengesellschaften sehr hoch. Online-Händler erhalten erst nach einer genauen Überprüfung einen Kreditkartenakzeptanzvertrag von einem Aquirer. Überprüft werden u.a. die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die Geschäftsführung oder auch die Seriosität der Branche. Für die technische Anbindung und die Zahlungsabwicklung für den Shop sollten Online-Händler auf Dienstleister (Payment Service Provider) zurückgreifen. Diese sind häufig gleichzeitig Acquirer für die Kreditkartenakzeptanz. Gegen Gebühr übernehmen Payment Service Provider auch weitere Dienstleistungen bis hin zur kompletten Abwicklung aller Bezahlverfahren.

Mit freundlicher Unterstützung von Competence Center E-Business, ibi research an der Universität Regensburg GmbH