Fachliche Qualifikation

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Ganz gleich, in welcher Branche Sie starten und ob Sie ein Teilzeit- oder Vollzeitunternehmen gründen: Sie sollten Ihr "Handwerk" verstehen und das "Unternehmer-Einmaleins" kennen.

Berufliche Erfahrungen

Das Fundament für den Erfolg Ihrer Existenzgründung ist zumeist das, was Sie können und gelernt haben: Ihre berufliche Qualifikation und Ihre fachliche Eignung. Außerdem sollten Sie möglichst auf einige Jahre Berufserfahrung zurückblicken können, um Ihre Arbeit, Ihre Branche und Ihren Markt möglichst gut zu kennen und Mitarbeiter motivieren und führen zu können. Check­lis­te: Dreh- und An­gel­punkt - Die Grün­der­per­son (PDF, 75 KB)

Kaufmännische Kenntnisse

Als Fachfrau oder Fachmann sind Sie nicht automatisch eine gute Unternehmerin oder ein guter Unternehmer. Sie sollten auch kaufmännische Kenntnisse mitbringen (oder erwerben), in Buchführung, Kostenrechnung, Preisgestaltung usw. Wer hier Defizite hat, dem stehten vielfältige Weiterbildung zur Verfügung.

Typische Stolpersteine

Nach einer Untersuchung der KfW stehen die folgenden Punkte, die ein Unternehmen gefährden können, fast alle direkt oder indirekt mit der Gründerperson in Verbindung. Aber keine Angst: Wer die Risiken kennt, kann sie vermeiden.

  • Finanzierungsmängel

    Viele Gründer haben bei der Gründungsfinanzierung oft ihren kurzfristigen Kapitalbedarf (um laufende Rechnungen zu bezahlen) falsch eingeschätzt und daraufhin ihre Liquidität falsch geplant. Probleme gibt es in dieser Situation vor allem dann, wenn Kunden schleppend oder vielleicht überhaupt nicht zahlen. Gefährlich auch: ein zu hoher Preis bei einer Unternehmensnachfolge.

  • Informationsdefizite

    Gründerinnen und Gründer wissen oft zu wenig vom Marktgeschehen. Sie überschätzen z.B. die Nachfrage für ihr Produkt oder ihre Dienstleistung und unterschätzen die Konkurrenz.

  • Qualifikationsmängel

    An der fachlichen Qualifikation mangelt es bei Gründerinnen und Gründern so gut wie nie. Dafür umso mehr an kaufmännischen und unternehmerischen Kenntnissen. Gerade die Branchenerfahrung ist aber der Schlüssel zum Erfolg.

  • Planungsmängel

    Hier gibt es zwei Mangel-Varianten: Entweder ist die Planung des Unternehmensaufbaus fehlerhaft oder die Planung ist gut, wird aber nicht eingehalten.

  • Familienprobleme

    Familiäre Probleme sind umso einflussreicher, je kleiner ein Unternehmen ist. Gravierend ist hier vor allem, wenn der Ehepartner die familiären Belastungen gerade in der Anfangsphase nicht oder nicht länger hinnehmen will.

  • Überschätzung der Betriebsleistung

    Viele Gründerinnen und Gründer schätzen die Leistungsfähigkeit ihres Unternehmens völlig falsch ein. Hier ist der Umsatz des Betriebes zu gering im Verhältnis zu den hohen Investitions- oder Fixkosten.

  • Information und Beratung

    Information und Beratung sind die wichtigsten Investitionen in eine Gründung. Wir zeigen Ihnen, wo Sie geeignete Beratung finden und worauf Sie achten sollten.

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